Link: pages.jugendinfo.de/bjr/jring/

News

16.08.2010

Europäisch, jugendlich, politisch ... sucht!

Das Projekt "wEUnited - das europäische Jugendhaus für Vegesack" sucht Unterstützer. Zehn …

[weiter lesen]

06.04.2010



Mitte April starten gleich mehrere Kurse der Firma 12RoundsAb dem 12. April beginnt ein drei monatiger…

[weiter lesen]

14.07.2010

Großmeister Marco Gevatter überreicht Frank Seidel (rechts) den Budo Spirit Award 2010 - verliehen durch die MAA International.

Ehrung für TCT-Trainer Frank Seidel

Spirit Award 2010 durch die MAA International - verliehen durch Großmeister Marco GevatterDer 14…

[weiter lesen]

13.04.2010



Am Freitag den 16.April starten in Bad Bederkesa neue Kurse. Ab 10:45 Uhr kommen jeden Freitag die "kleine…

[weiter lesen]

Pressestimmen Politik und Gaumenfreuden
» Weserreport 31.01.2010

Projekt des Bremer Jugendrings stieß auf große Resonanz / Einladung in Ausschuss



Der Dreifach-Boxweltmeister Markus Beyer (kam in Begleitung von Freundin und Mr. President-Sängerin-Lady Danii), der sich im Rahmen eines Selbstverteidigungsprojekts engagieren will, ging mit seinen jungen Fans auf Tuchfühlung.

VON REGINA DRIELING

Jugendliche schwangen kürzlich den Kochlöffel, um ihre Besucher kulinarisch zu verwöhnen. Zwischen gefüllten Weinblättern und Leberkäse auf Laugenpraline suchten sie außerdem das Gespräch mit Politikern.

Nord Lachs-Gurkenroulade mit Meerrettichsahne gefällig? Oder statt dieser schwedischen Spezialität doch lieber ein Wiener Schnitzel, oder vielleicht scharfe Polentaecken polnischer Art?
Quer durch europäische Speisekarten kochten sich kürzlich Jugendliche aus unterschiedlichen Nationen im Vegesacker Bürgerhaus. Das Projekt des Bremer Jugendrings
in Kooperation mit der Akademie Überlingen, den Jugendclubs Lilas Pause und Hafen Höft der AWO Bremen sowie dem Kulturbüro Bremen- Nord lockte zudem viele Politiker an, die es schmecken ließen.
Unter anderem Vegesacks Ortsamtsleiter Heiko Dornstedt, die Bürgerschaftsabgeordneten Ulrike Hiller (SPD), Inga Nitz (Linke), Dr. Maike Schaefer (Grüne) und Vertreter des Beirats Vegesack waren aber nicht nur zum Essen, sondern auch zum Diskutieren gekommen.
Die Jugendlichen wollten von den Bremer Politikern unter anderem wissen, welche Bedeutung die EU für ihr Leben vor Ort hat, und welche Konzepte es gibt, um Jugendliche zu unterstützen. Umgekehrt erfuhren die Volksvertreter, welche Wünsche und Forderungen Jugendliche ihrerseits haben.
Dazu gehören beispielsweise zusätzliche Freizeitmöglichkeiten, aber auch Sportmöglichkeiten und -räume für junge Muslima, die kein öffentliches Fitnessstudio besuchen dürfen.
Diese und andere Themen sollen in den Sozialausschuss eingebracht werden, versprachen die anwesenden Kommunalpolitiker, die die Anliegen der Jugendlichen sehr ernst nahmen. „Es ist ein großer Erfolg, dass ich für den Bremer Jugendring gemeinsam mit den Jugendlichen aus den Jugendtreffs der AWO, Lilas Pause und Hafen Höft, eingeladen wurde, mit den Verantwortlichen in Vegesack weiter an den Wünschen und Ideen zu arbeiten", erklärte Angela Ruess vom Bremer Jugendring.
Ein weiteres Highlight für die Jugendlichen war der Besuch von Box-Champion Markus Beyer, der mit seiner Freundin, der Mr.-President- Sängerin Lady Danii, ebenfalls zum „European-Eat-Abend" ins Bürgerhaus kam. Der dreifache Weltmeister im Supermittelgewicht versprach, sich an einem Selbstverteidigungsprojekt für die jungen Leute in Bremen-Nord zu beteiligen.

 



www.weserreport.de

jw
top

Jugendliche kochen EU-Gerichte für politische
» Weserkurier 30.01.2010

20 Jugendliche kochten elf EU-Gerichte für politische Vertreter



Dieser Tage im Bürgerhaus: emsiges Treiben in der Küche. MES·FOTO: IRIS MESSERSCHMIDT

Von Iris Messerschmidt
Vegesack. Manchmal geht eben nicht nur die 'Liebe' durch den Magen - das zeigte sich jetzt im Bürgerhaus. 20 Jugendliche bewährten sich drei Stunden lang in der Großküche. Ergebnis: Lukullische Köstlichkeiten vom Leberkäse auf Laugenpraline bis hin zu Garnelenspießen, die den geladenen politischen Vertretern mit Wünschen und Forderungen serviert wurden. Dafür gab es eine Gegeneinladung: In den Sozialausschuss.
'European Eat Art' heißt das von der EU geförderte Projekt, das erstmals im Gustav-Heinemann-Bürgerhaus in Kooperation des Bremer Jugendrings, der Akademie Überlingen, den Jugendclubs Lilas Pause und Haven Höövt, der AWO Bremen und dem Kulturbüro Bremen-Nord veranstaltet wurde.

'Eine rundum gelungene Sache', befand am Ende nicht nur Organisatorin Angela Ruess vom Bremer Jugendring. Für den Staatlich geprüften Lebensmitteltechniker und Ausbilder im Küchenbereich, Stephan Suhrkamp, waren die Küchenstunden mit den Jugendlichen: 'Sehr anstrengend, aber Erfolg versprechend.'

Die Wärme, der Dampf, die Hektik, die die Jugendlichen auf engstem Raum beim Umgang mit riesiger Kipppfanne, Töpfen so groß wie Papierkörben oder Profi-Backofen über Stunden begleitete, erlebten die Politiker nicht.

Dafür präsentierten sich ihnen die Endergebnisse. Elf Gerichte aus elf Nationen, darunter beispielsweise gefüllte Weinblätter mit Hackfleisch aus Griechenland, Huhn in Pflaumensauce aus den Niederlanden, Flaounes aus Zypern oder Lachs-Gurkenroulade mit Meerrettichsahne aus Schweden. 'Sehr geeignet, um sich eine größere Konfektionsgröße zuzulegen', meinte Heiko Dornstedt zu den 'extrem leckeren' Köstlichkeiten.

Neben dem Vegesacker Ortsamtsleiter waren auch Ulrike Hiller, Inga Nitz, Maike Schaefer, Iris Spiegelhalter-Jürgens, Manfred Wemken, Thomas Pörschke sowie Boxtrainer Marco Gevatter und der dreifache Box-Weltmeister Markus Beyer zum Essen geladen. 'Vieles war bekannt, doch es gab auch einiges, das neu war', lautete Dornstedts Fazit. Das bezog sich am Ende der Veranstaltung nicht nur auf das Essen.

An verschiedenen Tischen hatten sich nämlich die geladenen Gäste und Jugendlichen in bunter Reihe zusammengesetzt, um beim gemeinsamen Genießen über Ideen und Ansichten, über EU-Politik und regionale Umsetzungsmöglichkeiten zu diskutieren. 'Manche Wünsche der Jugendlichen an den Stadtteil Vegesack sind nicht neu', weiß Heiko Dornstedt. Bezahlbare Freizeitmöglichkeiten wie Kino, Bowling oder Disco werden auch immer wieder im Kinder- und Jugendforum diskutiert.

'Es gab allerdings auch Wünsche und Forderungen, von denen hatte ich in dieser Form noch nie etwas gehört, geschweige denn, von Problemen geahnt.' Dazu gehörte beispielsweise ein Raum für muslimische Mädchen, 'in dem sie ohne Beobachtung durch andere Sport treiben können.'

Ein weiterer wichtiger Punkt für die Jugendlichen war die Beratung bei der Bagis: 'Die sollte jugendgerechter werden, sich auf die besonderen Problemlagen jugendlicher Arbeitsloser einstellen.' Ein eigens dafür eingesetzter 'Jugendberater' wurde von den Jugendlichen gewünscht.

Die Fragen, beziehungsweise Forderungen an die Politik hatten die Jugendlichen schriftlich festgehalten. Da gab es so manchen Punkt, über den besonders gut nachgedacht werden sollte, beispielsweise: 'Vorurteile gegenüber gewissen Wohnquartieren, zum Beispiel Grohner Dühne, abbauen. Adressen oder Lebensumfeld dürfen sich nicht negativ bei der Lehrstellen- oder Arbeitsplatzsuche auswirken.' Allgemein war überhaupt der Abbau von Vorurteilen ein großes Thema.

'Wir werden die einzelnen Themengespräche an den Tischen jetzt auswerten', erläuterte Angela Ruess. Erste Erfolge sind allerdings schon jetzt sichtbar. Heiko Dornstedt versprach, die Jugendlichen zur nächsten Sozialausschuss-Sitzung einzuladen, 'damit gemeinsam mit den allen politischen Vertretern über mögliche regionale Umsetzungen gesprochen werden kann.'

Bürgerschaftsabgeordnete Maike Schaefer möchte den gelungenen Abend weiter fortsetzen. Laut Angela Ruess sei dabei ein fleischloser Abend angedacht: 'Sozusagen ein ,grünes Essen? mit Jugendlichen und Jens Böhrnsen.




www.weser-kurier.de

jw
top

Aufwärtshaken schaffen Sozialkompetenz
» Weser Kurier 11.12.2009

Teilnehmer der Gox-Gym-Programmes feiern am Pumpelberg Trainingsabschluss mit Schlemmerbüfett



Oben: Daniela Haak leitet das Abschlusstraining. Unten: Trainingsvorbereitung mit dem Weltmeister Markus Beyer. CVA-POTO: Christian Valek

Von Christian Valek
Osterholz-Scharmbeck. Mit Trainingseinheit und Schlemmerbüfett haben sich Macher und Teilnehmer des Box-Gym-Projektes in den Jahreswechsel verabschiedet. Zur Abschlussveranstaltung schauten Freunde, Eltern sowie Vertreter aus Politik und Rathaus im Jugendhaus am Pumpelberg vorbei.

Fast schon routiniert wickeln die Kinder und Jugendlichen vor Trainingsbeginn die Bandagen um ihre Fäuste. Hier und da muss Box-Champion Markus Beyer und seine Partner von der Veranstalterfirma „12Rounds" ihren Schützlingen assistieren, dann heißt es Aufwärmen. Mit Wechselschritten auf der Stelle machen sich die etwa 40 Teilnehmer in einem weiten Kreis warm. Beyer und seine Trainer halten den jungen Sportlern Schlagkissen vor den Körper. Bei den anschließenden Fauststößen korrigieren sie die Körperhaltung der Sprösslinge. „Sport baut Aggressionen ab. Bei uns können sich die Kinder richtig austoben und am Ende sind sie ruhiger", erzählt Beyer über sein sportliches Jugendprojekt.
Seit April des Jahres trainieren die Kinder zwei Mal in der Woche, jeweils 90 Minuten lang, in der Sporthalle des Jugendhauses am Pumpelberg. Das Programm ist eines von insgesamt 17 so genannten Microprojekten, mit denen die Stadt unter anderem auf das Motto „Sport gegen Gewalt" setzt. Das präventive wird unter anderem vom europäischen Sozialfonds für Deutschland (EFS) sowie vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert. Auch die Stadt Osterholz-Scharmbeck setzt als Unterstützer auf das von ESF geförderte Programm „Stärken vor Ort". „Die Stadt zieht einen Vorteil daraus, dass die Teilnehmer hier lernen, mit sich und ihrer körperlichen Kraft umzugehen. Beim Boxen erfahren sie , sich gegenseitig in Fairness zu messen", sagt Osterholz-Scharmbecks erster Stadtrat Jörg Fanelli-Falcke. Diese Erfahrung von Fairness und Akzeptanz würde sich auf den Alltag übertragen lassen, so der Stadtrat.
Markus Beyer und seine Mitstreiter haben unter den Teilnehmern große Fortschritte ausgemacht und sogar Box-Talente erspäht. Beyer habe bereits mit Vereinen Kontakt aufgenommen. Auch Cheftrainer Marco Gevatter hat in den vergangenen Wochen manche positive Wandlung bei vielen Teilnehmern ausgemacht. Sportkursus und Trainingsprogramme halfen einigen, zurück in die Spur zu finden. „Fehlschläge aus dem Elternhaus oder Schule bleiben bei den Kindern tief hängen. Mit dem Sport haben viele gelernt, wieder an sich zu glauben. Sie haben in den vergangenen Wochen Ausbildungsplätze und Praktika ergattert", weiß Cheftrainer Gevatter.
Die Abschlussveranstaltung zum Jahresende sei für viele Kinder etwas Besonderes. „Einige Kinder und Jugendliche kennen das gar nicht von zuhause. Es ist eine schöne Abwechslung für unsere Teilnehmer", sind Beyer und Gevatter überzeugt.
Daniela Haak, die viele Trainingseinheiten am Pumpelberg geleitet hat, sieht das anschließende Büfett nach der Trainingseinheit als Belohnung für die Treue und den regelmäßigen Einsatz ihrer Schüler. Bemerkenswert: Haak, Beyer und Gevatter mussten sich um nichts kümmern. Die Kinder und Jugendlichen hätten selbst für Kuchen Brötchen, Salate, Würstchen und Getränke gesorgt. Das Gelingen sei ein Zeichen gesunder Eigeninitiative. „Wir machen die Mischung aus Training und Weihnachtsfeier, damit sich die Jugendlichen selbst mal etwas gönnen können. Sie erwerben bei uns Sozialkompetenzen, damit es im Alltag und in der Schule besser läuft", erklärt Haak. Eltern unterstützen das Sport-Projekt. „Meine Tochter ist begeistert und kommt gern hierher. Eine tolle Sache, dass es angeboten wird", sagt Britta Spalthoff.





www.weser-kurier.de

jw
top

BuddyKids für Schüler aus dem Rheiderland
» Sparkasse LeerWittmund 11.09.2009

Bildung: Wissenschaftler untersuchen Persönlichkeitstraining



Bilduntertitel: „Buddykids“ ist ein Projekt des „Netzwerks Rheiderland“ (NWR). Mehrere Institutionen und die drei Kommunen sind daran beteiligt. Zu den neuen Trainern im Rheiderland werden Anne Mitsiunas (vorne, 2. von links) und Florian Sap (vorne, rechts) ausgebildet. BILD: SCHMIDT

Sie sollen feststellen, wie wirksam das Programm bei den Kindern ist. Nach den Herbstferien geht es wieder los.

RHEIDERLAND / PHA – Das Persönlichkeitstraining für Grundschüler im Rheiderland – „Buddykids“ – geht in eine neue Runde. Nach den Herbstferien werden die beiden Trainer der Firma „12 Rounds“, Daniela Haak und Marco Gevatter, den Schülern aller elf Grundschulen Kenntnisse etwa über Teamfähigkeit, Toleranz, Fair Play und Selbstbeherrschung vermitteln.

Das Projekt des „Netzwerks Rheiderland“ wird von verschiedenen Sponsoren unterstützt: von der Sparkasse Leer-Wittmund, der Bundespolizeidirektion in Hannover und dem Landessportbund. Erstmals dabei ist jetzt der Kreissportbund Leer. Das Projekt läuft bereits seit 2007. Der neue Abschnitt endet im August 2011.

Neu ist diesesmal, dass die „12 Rounds“-Trainer ihre Nachfolger im Rheiderland ausbilden: Die Sozialarbeiterin Anne Mitsiunas vom Jugendbüro Bunde und Florian Sap, ein ausgebildeter Sport und Bewegungskoordinator aus Weener, sollen künftig nach der „Buddykids“-Methode Kinder schulen. Dabei geht es auch darum, Geld für andere Vorhaben des „Netzwerks Rheiderland“ freizumachen. Außerdem, so Projektleiter Hermann Lampen von der Bundespolizei, könne man den Schulen dann Termine flexibler zur Verfügung stellen.

Zwei Sozialwissenschaftler werden „Buddykids“ ab sofort untersuchen: Dr. Rainer Strobl und Dr. Olaf Lobermeier vom Unternehmen Proval aus Hannover. Sie sollen herausfinden, was das Persönlichkeitstraining bei den Kindern bewirkt.

Dazu sollen sich die Schüler vor Beginn des Trainings und danach mit verschiedenen sozialen Aufgaben beschäftigen. Zum Vergleich gibt es eine sogenannte Kontrollgruppe – eine Klasse, die noch nicht nach „Buddykids“ geschult worden ist.

Die Wissenschaftler, die schon von Landesregierungen und vom Landespräventionsrat Niedersachsen beauftragt wurden, werden anhand der Erkenntnisse ein Gutachten verfassen. „Wir stellen uns dabei die Frage: Ist es das richtige Programm?“, sagte Lampen. Es sei das erste Mal, das ein solches Persönlichkeitstraining wissenschaftlich untersucht wird, so Lobermeier. Die Ergebnisse könnten dazu genutzt werden, „Buddykids“ zu verbessern.



www.sparkasse-leerwittmund.de

jw
top

Markus Beyer veranstaltet Benefiz
» Freestile24.de 30.06.2009

Profi Weltmeister Markus Beyer veranstaltet Benefiz für Special Olympics Nähe Bremen



Die "Special Olympic Games 2010", welche in Bremen statt finden werden, durch eine möglichst große Spende zu unterstützen war ihm dieses Mal ein Anliegen. Der Landrat Dr. Jörg Mielke, eröffnete am Samstag Vormittag dieses "Kampfsport Special" bei dem Großmeister aus verschiedenen Teilen Deutschlands Seminare abhielten und ihre Stile vorstellten.
Großmeister Bernd Höhle war mit mehreren seiner Meister aus der MAA-I angereist, unter anderem mit Jörg Aderhold von San-Jitsu-Ryu aus Leopoldshöhe, Renshin Hamadi Silini von Mushin e.V. Aus Stadthagen und Arjan Ralf Kussler. Aus München kam Großmeister Gregor Huss von Self Defense Germany mit seinem Instructor Team, Manfred Hämpel und Alexandra Hose.
Obwohl im Umfeld an diesem Tag auch noch viele andere Aktivitäten wie Hüpfburg und eine Art Bunjee Springen angeboten wude, eine tolle Modenschau für die etwas "molligeren" und "Entenangeln" für die Kinder, stand doch dieser Samstag zumindest tagsüber ganz im Zeichen des Kampfsports und die zahlreichen anwesenden Teilnehmer kamen voll auf ihre Kosten. Nach der Ansprache des Veranstalters, in der er nochmals den karitativen Sinn dieser Veranstaltung hervorhob und des Landrats begann Gregor Huss mit seinem Selbstverteidigungs Lehrgang in Combat Hapkido. Assistiert wurde ihm dabei von seinen Teammitgliedern. Dann folgte der Karate Lehrgang von Renshi Hamadi Salini und das Muay Thai Seminar von Arjan Ralf Kussler. Gegen 15 Uhr dann war der Box Weltmeister an der Reihe. Mit ihm gestaltete das Seminar die sympathische und kompetente Daniela Haak, Fachsporttrainerin der BUDDY KIDS, für TeenDefence und Ladys Fight und brachte die Halle zum rocken.
Diesen großartigen Nachmittag beendete würdig der weltbekannte Großmeister Bernd Höhle und RJörg Aderhold und dem vorgestellten System San-Jitsu-Ry. Dann begann bereits das Rahmenprogramm mit dem mehrfachen Europameister und Deutschen Meister im Kunstradfahren Florian Blümmel, der seine Kusntstück vorzeigte und im Anschluß daran hiess es nochmals Kampfkunst "Ahoi" mit der Waffenvorführung von Stephan Dithmar, die ihm eine Zugabe und tosenden Beifall brachte.
Am Abend rockten die Band "Narrow Minded Townsmen" und anschließend "The Rockalots". Am Sonntag gings weiter mit "Kickstart" Rock’n roll aus dem Norden und einem bunten Programm für Kinder. Alles in Allem war dies eine Veranstaltung die ihresgleichen sucht und an dieser Stelle wollen wir von Self Defense Germany uns nochmals herzlich bedanken, dass wir Teil dieses Programms sein konnten.
Ein toller Tag im Zeichen der Martial Arts bei dem es sich wiederum zeigte, wie toll Kampfsportmeister der verschiedensten Stile und Organisationen zusammen arbeiten können, wenn nur der Wille da ist. Dies belegen auch die Interviews und Komentare der Großmeister und Gäste die demnächst hier auf Self Defense Germany abgerufen werden können.
Bilder von der Veranstaltung sind hier in der Bildergalerie auf Self Defense Germany von registrierten Mitgliedern anzuschauen, die Videos können ebenfalls hier aufgerufen werden. Auf Grund des erhöhten Aufwands werden diese Video Clips immer dann eingestellt wann sie jeweils fertig sind.
Das registrieren ist absolut kostenfrei und unproblematisch


www.freestile24.de

jw
top

Weser-Elvis und Musical Company retten Abend
» Osterholzer Kreisblatt 30.06.2009

Benefiz-Wochenende zugunsten der Special Olympics in Pennigbüttel: Künstler springen nach Absage von „Art of Musical“ spontan ein.



(oben) Der Popchor Ladylike e.V. mit seiner Leiterin Angela Petermann (vorne, Mitte) unterhielt das Publikum zum Abschluss des Benefiz-Wochenendes. (unten) Thomas Blaeschke, Christina Maria Brenner und Sara Dähn begeisterten die Zuschauer. FOTOS: HELMUT MEINERLING

Von Helmut Meinerling
Osterholz-Scharmbeck. Die langen weißen Handschuhe zum kleinen Schwarzen: Nicht nur aktuelle Musik wurde vom Frauen-Popchor „Ladylike e.V.“ geboten, sondern auch das Outfit mit entsprechender Choreografie kam bei den rund 70 Besuchern der von der Benefiz-OHZ organisierten Veranstaltung zugunsten der Special Olympics super an. 25 Sängerinnen des insgesamt aus 37 Aktiven bestehenden Chores waren nach Osterholz-Scharmbeck gekommen, um im Rahmen der Benefiz-Veranstaltung ihr Können zu präsentieren.
Der erst seit April 2008 bestehende Chor hat sich zum Ziel gesetzt, die Freude am Singen in der Gruppe zu leben und zu fördern sowie andere durch den Gesang zu begeistern. Dies Ziel wurde dann auch von den Ladys erreicht. Mit Stücken wie „Dancing Queen“, „Eternal Flame“, „Don’t stop me now“ oder „Kiss from a rose“ brachten sie Lieder, die (fast) jeder im Publikum mitsingen oder zumindestens mitsummen konnte. Beim „You are the new day“ von den King Singers kam dann etwas besinnlichere Stimmung auf, die aber durch „Celebration“, das als Zugabe gegeben wurde, sofort wieder lebhaft und fröhlich wurde.
Die Zuschauer klatschten mit und waren begeistert. Zum Beispiel Jürgen Schröder: „Spitzenleistung, was die Ladys bieten; vor allem, wenn man bedenkt, dass sie erst ein gutes Jahr zusammen singen“. Es war der fünfte öffentliche Auftritt des Chors, und so ist es nicht verwunderlich, wenn die Chorleiterin Angela Petermann gestand: „Natürlich sind wir alle sehr aufgeregt. Aber das legt sich, sobald wir das erste Lied singen“. Sie erläuterte, dass der Chor als Verein eingetragen wurde, um ihn rechtlich abzusichern. Auch eine Versicherung konnte so einfacher abgeschlossen werden. Die Sängerinnen traten unentgeltlich auf – so wie alle anderen Mitwirkenden der unter der Schirmherrschaft von Landrat Dr. Jörg Mielke stehenden Veranstaltung.
Petermann bedauerte aber, dass die Klaviermusik vom Band eingespielt werden musste. „Das machen wir sonst bei Auftritten nie.“ Am Sonntag musste blieb dem Chor nichts anderes übrig – denn geplant war, dass der Pianist der nachfolgenden Gruppe „Art of Musical“ zuvor für die „Ladys“ spielen sollte. Der Pianist erkrankte, und so musste nicht nur der Frauenchor zur Musik aus der Konserve singen, es fiel auch der Auftritt der Gruppe „Art of Musical“ aus. So hatten die Veranstalter alle Hände voll zu tun, um auf die Schnelle einen Ersatz für die Musical-Show zu organisieren.
Thomas Rühl, einer der Verantwortlichen, betonte: „Die Leute, die bereits Karten gekauft haben, bekommen natürlich ihr Geld zurück. Wir hoffen allerdings, dass der eine oder andere darauf verzichtet oder einen Teil des Eintritts als Spende gibt“.
Die Einnahmen fallen ohnehin geringer aus, als Rühl und seine Mitstreiter gehofft hatten. Aufgrund des schönen Wetters ging der ursprünglich in der Flohmarkthalle vorgesehene Auftritt der Gruppe „Ladylike e.V.“ unter freiem Himmel über die Bühne – wurde deshalb das geplante Eintrittsgeld in Höhe von 15 Euro nicht kassiert. „Einige Einnahmen werden wir aus den verkauften Getränken erhalten, wir haben Sponsoren für die Werbebanner und für die Flyer gefunden, und die auf dem Freigelände vertretenden Stände werden auch einen Teil ihrer Einnahmen abgeben, zeigte sich Rühl trotzdem guter Dinge, noch Geld für die Special Olympics National Games 2010 in Bremen zusammen zu bekommen.
Als Ersatz für „Art of Musical“ sprang kurzfristig Guido Regenhardt alias „Weser- Elvis“ ein. Die Veranstalter telefonierten zudem mit der Bremer Musical Company und bekamen auch von dieser Seite spontan Hilfe zugesichert. Während Regenhardt noch bekannte Hits des großen Vorbilds sang, kam bereits der Intendant des Waldautheaters und Leiter der Bremer Musical Company Thomas Blaeschke zusammen mit Sara Dähn auf den Platz gefahren. Eine kurze Aufbauphase reichte und dann sang Sara, begleitet von Blaeschke am Piano, diverse Stücke aus der Welt des Musicals.
Sara ist mit ihren 18 Jahren bereits Mitglied der Musical Company. „Das ist eigentlich die absolute Ausnahme bei uns, normalerweise haben wir nur Sänger, deren Ausbildung bereits abgeschlossen ist“, erläuterte Blaeschke. Doch Sara sei eben ein Super- Talent, das bereits bei mehreren Wettbewerben, auch im Fernsehen, vordere Plätze erreicht habe. Mit Songs wie „Wo ist der Sommer“ und „Mamma mia“ (bei dem ein Zuschauer als ehemaliger Liebhaber mitmachen musste), riss die talentierte junge Frau das Publikum von den Stühlen. Und während sich Sara über „standing ovations“ freuen konnte, kam noch eine weitere Sängerin aus der Riege der Musical Company auf den Hof gefahren: Christina Maria Brenner, die gerade vorher noch auf der Bühne beim Stück „Non(n)sens“ gestanden hatte. Auch Brenner, die 2008 Dritte in der Sendung „ZDF Musical-Showstar“ mit Thomas Gottschalk wurde und weitere diverse Auszeichnungen erhielt, war spontan nach Osterholz-Scharmbeck gekommen, um den Veranstaltern aus der Patsche zu helfen.
Kaum aus dem Auto ausgestiegen, brachte sie Stücke wie „Die Wahrheit“ aus der Aida-Version von Elton John und „Kein wahrer Held lebt lang“ aus dem Musical „We will rock you“ von Queen zu Gehör.
So erlebte das Publikum dank „Weser-Elvis“, Thomas Blaeschke, Sara Dähn und Christina Maria Brenner trotz der Absage von „Art of Musical“ einen musikalischen Abend, der alle Anwesenden begeisterte. Übrigens, wer bei dem Chor Ladylike mitmachen möchte: Angela Petermann freut sich über Anrufe (Telefon 0421/6884927).


www.osterholzer-kreisblatt.de

jw
top

Eine Premiere mit Startschwierigkeiten
» Osterholzer Kreisblatt 29.06.2009

„Benefiz-Deutschland“ organisiert Aktion für Special Olympics / Wenig Besucher / Neue Veranstaltungen geplant



(oben links) Florian Blümel schwingt sich für den Behindertensport in seinen Kunstrad-Sattel. (unten) Für den guten Zweck gibt der dreifache WBC-Box-Weltmeister Markus Beyer (rechts) gern ein paar Boxtipps bei Benefiz-OHZ. Schließlich hatte er die Idee zu der Veranstaltung. (oben rechts) Nachhilfe in Sachen Taekwondo gibt Gregor Huss (Zweiter von links) am Sonnabend. FOTOS:LANGE

Von Brigitte Lange
Osterholz-Scharmbeck. „Das war nur der Startschuss. Wir planen weitere Aktionen.“
Marco Gevatter, Vorsitzender des Vereins „Benefiz-Deutschland“ verbreitet Optimismus. Die Besuchermassen seien bei ihrer dreitägigen Veranstaltung „Benefiz-OHZ“ zu Gunsten der Special Olympics National Games 2010 zwar ausgeblieben. Davon ließen sie sich aber nicht entmutigen. Gleich diese Woche will sich das Organisationsteam zusammen setzen, Bilanz ziehen, Fehler analysieren und das nächste Benefiz- Projekt in Angriff nehmen.

„Das ist alles gut organisiert worden. Die haben nichts falsch gemacht.“ Sylvia Schweigel wippt zur Musik der Gruppe „Kickstart“ beim Sonntags-Frühschoppen
an der Flohmarkthalle in Pennigbüttel. Die Bands, die Freitag bei Benefiz-OHZ gespielt haben, seien ebenfalls klasse gewesen – für jede Altersgruppe etwas, schwärmt sie. Die Straßenbanner hätten sie auf die Veranstaltung neugierig gemacht. Deshalb habe sie vorbei geschaut. Dass sie Freitag und Sonntag eine der wenigen Gäste ist, versteht sie nicht. „Da wird was in Osterholz-Scharmbeck geboten, und dann kommt kaum einer. Schade.“ Mit dieser Resonanz hatten Gevatter und seine Mitstreiter, der Initiator und dreimalige WBC-Box-Weltmeister Markus Beyer, Flohmarkthallen-Betreiber Rolf Hirsch, Georg Maas von der Opferhilfe Weisser Ring, Thomas Rühl von der „city map“ -Agentur, Fischfeinkostanbieter und Veranstalter Wolfgang Teichmeier sowie Andreas Knoblich, Betreiber der Bar B52, beileibe nicht gerechnet. Sie wirken enttäuscht. Das Lächeln auf Gevatters Gesicht hat an Kraft verloren. „Ein Trost bleibt uns: Wir haben die Special Olympics National Games bekannter gemacht“, sagt Georg Maas.
„Das ist ja eine tolle Idee“, findet Regina Wasserberg als sie erfährt, dass der Erlös dem Behindertensport zugute kommt. Ihr Mann Manfred und sie hätten eine Radtour gemacht, als sie „Kickstart“ hörten. Spontan legten sie einen Stopp ein. Manfred Wasserberg nickt: „Die Musik ist nämlich richtig gut.“
„Vielleicht ist die Idee einfach zu neu“, grübelt Thomas Rennspies. Er arbeitet bei den offenen Hilfen der Lebenshilfe und ist Sonnabend mit Marcel Imbusch zur Veranstaltung gekommen. Letzterem gefällt vor allem die Schokokuss-Wurfmaschine. „Ich habe erst immer daneben geworfen“, erzählt er. Aber dann sei er besser geworden. Zur Stärkung gibt’s anschließend Crêpes „Am Besten haben mir aber die Neger-, nein, die Schokoküsse geschmeckt“, sagt Marcel Imbusch und grinst. „Vielleicht ist es nicht richtig beworben worden?“, fragt Thomas Rennspies bevor er sich mit seinem Schützling auf den Heimweg macht.
„Wir haben 10000 Flyer verteilt“, erzählt Marco Gevatter. Banner wurden aufgehängt, die Medien informiert. „Das Wetter kann es auch nicht gewesen sein“, meint Petra Bodem, die sich mit ihrem Popcorn- und Süßwaren- Stand an der Aktion beteiligt. Und der Ferienbeginn? „Einige werden ja zu Hause geblieben sein, oder?“, sagt sie.
„Es war die erste Veranstaltung dieser Art für uns“, gibt Gevatter zu bedenken. Zunächst war nur ein Veranstaltungstag geplant. Die Musiker waren von der Flohmarkthalle aber so begeistert gewesen, dass mehr und mehr Bands auftreten wollten. Das Programm wurde auf drei Tage ausgeweitet. „Trotzdem mussten wir am Ende noch einigen Gruppen absagen“, erzählt Georg Maas. Bis spät in die Sonnabend- und Sonntagnacht spielten sie. „In der ersten Nacht hörten die Bands gegen 4 Uhr auf, in der Nacht zum Sonntag war um 2.30 Uhr Schluss“, erzählt Daniela Haak, die sich um die Kasse kümmert.
Bands, Flohmarkt, Bier- und Imbissbuden, Popcorn- und Softeisstand, Schokokuss- Wurfmaschine, Trampolin und Fahrradparcours – innerhalb von drei Tagen tragen all diese Aktionen dazu bei die Kasse für die Special Olympics National Games zu füllen. Die Boutique Kai, die Sonnabend ihre Modells über den Laufsteg schickt, engagiert sich ebenso wie die Kampfsport-Referenten, die Sonnabend ein mehrstündiges Schnuppertraining anbieten.
„Aus ganz Deutschland haben wir Meister eingeladen“, erzählt Marco Gevatter. Die weiteste Anreise von ihnen hat Gregor Huss. Der Münchner ist Experte für Taekwondo Auch Florian Blümel, Jugendeuropameister im Kunstradfahren 2003, ist ganz aus Ludwigshafen gekommen, um sich für die Benefiz-OHZ-Besucher in den Sattel seines 2500 Euro teuren Spezialrades zu schwingen. Er springt für Peter Rosendahl, dem schnellsten Mann auf dem Einrad, ein. „Das ist doch selbstverständlich“, sagt Blümel. Für den Behindertensport werde viel zu wenig getan.
„Mir hat die Idee sofort gefallen“, sagt Landrat Dr. Jörg Mielke. Als Marco Gevatter und Markus Beyer sich mit ihrem Benefiz- OHZ-Projekt an ihn wandten, habe er die Schirmherrschaft übernommen. Seine Motivation: In der Regel würden sich die „normalen“ Menschen schwer im Umgang mit Behinderten tun. Sie wüssten nicht, wie sie sich ihnen gegenüber verhalten sollten. „Dabei ist das in Wirklichkeit ganz einfach“, sagt der Landrat. Behinderte hätten Bedürfnisse wie alle anderen Menschen – auch das nach Erfolgserlebnissen. Die Special Olympics National Games seien für sie eine tolle Möglichkeit, diese Erfolgserlebnisse zu sammeln. Darum setzt sich Mielke für Benefiz-OHZ ein.


www.osterholzer-kreisblatt.de

jw
top

Zur Verbesserung des Selbstwertgefühls
» Freie Psychotherapie 01.01.2008

Fitnessboxen

Boxen, zwei Rivalen im Ring, die sich gegenseitig das Gesicht verformen, um den Anderen auf die Ringbretter zu schicken. Ein Straßenkampf der Opfer fordert und gewalttätige Menschen heranzüchtet. Geht es wirklich nur darum sich gegenseitig die Nase blutig zu schlagen, um sich selbst zu profilieren oder den Zuschauern den gewissen Nervenkitzel zu bescheren?

NEIN!

Fitnessboxen ist eine faire und gerechte Sportart, welche mit Vielseitigkeit und abwechslungsreichem Training glänzt. Der Akteur wird mit seinem ganzen Körper und Geist gefordert. Ein Boxsportler ist ein Denker, ein Stratege. Jede Verteidigung, jeder Angriff wird überlegt und geplant. Zug um Zug, wie bei einem Schachspiel. Zudem kommt eine große Portion Selbstbewusstsein hinzu, ein Ehrgeiz, eine Eigendynamik dieser angenommenen Herausforderung stand zu halten und sie zu gewinnen. Gewinnen allein, den Sieg des Kampfes davon zu tragen ist aber nicht alles. Sich einer Aufgabe gestellt zu haben, durch das Finden des Kernselbst hat der Akteur bewiesen auch ohne den materiellen Sieg den Ring als Gewinner zu verlassen. Ein Boxkampf kann indirekt mit dem alltäglichen Leben verglichen werden. Jeder Tag, jede Aufgabe die an einen herangetragen wird birgt eine Herausforderung.

Stress ist die Folge!

Eine Krankheit, entstanden durch viele Umwelteinflüsse, wie Hitze, Kälte, Lärm, Schichtarbeit, Zeitmangel, Informationsflut, körperliche Anstrengung oder Konflikte. Stress gibt es schon so lange wie es Menschen gibt und dieser Zustand erfüllt eine zentrale Aufgabe: Durch ihn hat der menschliche Organismus die Möglichkeit, mit für ihn lebensgefährlichen Situationen umzugehen. Denken wir doch einmal an das angreifende Raubtier, eine sekundenschnelle Entscheidung über Verteidigung oder das Antreten der Flucht, entschied über Leben und Tod.

Der Mensch muss jetzt lernen diesen Stress zu verarbeiten, bzw. ihn in positive Energie umzusetzen. Heutige Stressoren können wir nicht gleich mit Bewegung abbauen. Wenn wir Ärger mit dem Chef haben, können wir uns weder mit im prügeln, noch einfach vor der Situation davonlaufen. Die meisten Menschen „fressen“ solche Erlebnisse in sich rein. Vergleichen kann man dieses Verhalten mit einem Reifen der aufgepumpt wird und irgendwann platzt, weil niemand daran gedacht hat den Druck zu prüfen, um gegebenenfalls Luft über das Ventil abzulassen. Dieses Platzen wirkt sich bei dem Menschen auf die allgemeine Gesundheit aus.

Implosion
Bei einer Implosion geht es meistens an die eigene Substanz, man bekommt z. B. Kopfschmerzen, Magenschmerzen oder Magengeschwüre. Psychosomatische Störungen sind keine Seltenheit.

Explosion
Eine Explosion richtet sich an die gesamte Umwelt, bzw. an unsere Partner, Familie, Freunde, etc., welches sich wiederum in Streit, Ärger oder sogar in Trennung auswirken kann.

Folge
Die Folge ist wieder eine Implosion, und schon befindet man sich in einem Kreis (-lauf), welcher ohne Hilfe kaum zu verlassen ist. Fitnessboxen ist daher ein adäquater Ausgleich der heutigen, stetig ansteigenden Stressfaktoren, welche der Alltag, sowie das Berufsleben mit sich bringen. Es ist apodiktisch, dass Fitnessboxen den Abbau von Stress, sowie Aggressionen förderlich unterstützt und zudem einer Verbesserung der psychischen, sowie physischen Stärke beiträgt. Negative Energien werden während des Trainings verarbeitet. Ein paar kräftige Schläge auf einen Sandsack oder auf die so genannten Handpratzen (Schlagkissen mit einem Durchmesser von ca. 25 bis 30 cm, welche die Hände vom Trainingspartner oder Trainer schützen), haben schon so manche Aggression besiegt! Das Boxtraining fordert jeden seine persönliche Grenze kennen zu lernen, sie sogar zu erweitern. Der gesamte Muskulaturapparat des jeweiligen Akteurs, bzw. Teilnehmers wird durch gezielte isometrische und isotonische ewegungsabläufe stetig aufgebaut und gestärkt. Durch diese präventiven Übungen wird den eventuell später entstehenden negativen Symptomen, wie Rückenprobleme, Haltungsschäden, etc., welche durch Beruf und Alltag geprägt wurden, vorgebeugt. Das spezifizierte Ganzkörpertraining verzeichnet bereits nach nur ein paar Wochen intensivem Training eine Optimierung der Körperbeschaffenheit eines jeden Akteurs.

Psychologische Auswirkung
Psychologisch gesehen werden symptomatische Faktoren, die durch einen erhöhen Adrenalinanstieg, wie beispielsweise Stress, Aggressionen, Angstneurosen, etc. auftreten, auf ein Minimum reduziert, oder sogar ganz abgebaut. Somit erreicht der Akteur, bzw. der Patient ökonomisch gesehen ein Maximum an präventiver Förderung des Selbstwertgefühls, welches sich auf die psychischen und physischen Belange stützt. Auch der positive Aspekt der eigenen Körperschulung, wie zum Beispiel Koordination, Fitness, Kraft, Ausdauer, um nur einiges zu nennen, kommt der gesundheitlichen Beschaffenheit zu Gute. Es unterstützt das allgemeine „Gleichgewicht“ (Ying und Yang) des Körpers.

Beurteilung
Aus meiner Sicht als geprüfter Psychologischer Berater, Fachsportpädagoge, Profi- Boxtrainer und Selbstverteidigungslehrer ist das Fitness Boxen von 12Rounds eine optimale Alternative, bzw. eine positive Ergänzung zu den psychologischen- und physiotherapeutischen Maßnahmen. Es gibt verschiedene Methoden von Therapien und Beratungen, welche wiederum von diversen positiven, wie aber auch negativen Ansichten begleitet werden. Wichtig ist, dass es dem Menschen, der bereits sein Vertrauen in uns als Berater/ Coach/ Trainer oder Freund gesetzt hat hilft und ihn auf seinem Lebensweg unterstützend und begleitend zur Seite steht. Ich bin ein Verfechter der praktischen Unterstützung und Durchführung, daher kann Theorie keine komplette Lösung sein, sie füttert nur den Unwissenden mit Informationen!

Zitat: „Wissen ist tot, es ist nur Information!“

Das Boxtraining wird auf die jeweiligen Teilnehmer zugeschnitten und kann auf diverse Verhaltensweisen jedes einzelnen Patienten, bzw. Teilnehmers spezialisiert werden. Durch diese Konzipierung wurden schon etliche Kurse in verschiedenen Varianten mit großem Erfolg durchgeführt. Ich greife auf Erfahrungen zurück, welche mit psychisch kranken, gewalttätigen und missbrauchten Menschen unter Anderem in einem Behindertenwerk
gemacht wurden. Die dortige Entwicklung eines jeden, spricht erfolgstechnisch für sich.
Der Kinder und Jugendbereich bedarf eines großen Augenmerks. Projekte von 12Rounds, wo ich selber auch als Trainer arbeite, wie TinyKids, BuddyKids und TeenDefence, sind Konzepte von sozialem Kompetenz- und Verhaltenstraining, sowie eines Anti- Gewalttrainings. Durch eine spielerische und sportliche Vermittlung von Werten, und
Verhaltensweisen, bekommen Kinder und Jugendliche eine Begleitung für ihren Lebensweg.

Weitere Informationen auch unter www.12rounds.de

Der Weg ist das Ziel…
(Zitat, Konfuzius

jw
top

Schulen wollen BuddyKids
» Ostfriesenzeitung 13.07.2007

Prävention Anti-Gewalt-Programm soll im Rheiderland fortgesetzt werden



Fast ehrfürchtig schauen die Kinder in Ditzum zu Markus Beyer auf. Der ehemalige Boxweltmeister im Supermittelgewicht schulte die Kinder gestern selbst &#8211; und verteilte einen ganzen Stapel Autogramme.<br />

Nach der der erfolgreichen Testphase sollen ab Herbst alle dritten Klassen geschult werden. Nur die Finanzierung muss noch geklärt werden.

Von STEPHAN SCHMIDT

Rheiderland – Die Grundschüler in Ditzum schlugen gestern zum vorerst letzten Mal in die gepolsterten Trainingshandschuhe. Das dreimonatige Programm „BuddyKids“ an Rheiderländer Grundschulen ist vorbei. Ziel war es, das Selbstvertrauen der Kinder zu stärken und ihnen beizubringen, mit Konfliktsituationen umzugehen.
Ein Erfolg, sagt Hermann Lampen von der Bundespolizei in Bunde. Er ist einer der Verantwortlichen im Rheiderländer Netzwerk gegen Gewalt, das vor einigen Jahren gegründet wurde. „Die Schulen möchten gerne, dass es weiter geht“, sagt Lampen.
Skeptisch waren einige Lehrer, als „BuddyKids“ Anfang des Jahres vorgestellt wurde. Immerhin wurde „BuddyKids“ von einem Berufsboxer, dem Ex-Weltmeister Markus Beyer, ins Leben gerufen und von seiner Firma umgesetzt.
Doch die Vorbehalte im Rheiderland sind verschwunden. Methoden aus dem Kampfsport-Training scheinen sich offenbar für Gewaltprävention zu eignen. Das bescheinigt die Ditzumer Schulleiterin Edith Köller: „Wir können feststellen, dass einige Kinder, die vorher sehr zurückhaltend und ängstlich waren, selbstbewusster geworden sind.“ Das zeigt sich sowohl auf dem Schulhof im Umgang der Kinder untereinander, als auch im Unterricht. Erkennbar werde das durch eine veränderte Körpersprache und die Bereitschaft, sich vor anderen in der Klassezu äußern.
„BuddyKids“ soll fortgesetzt werden – wenn möglich, bereits im Herbst, sagt Angelika Janssen-Harms von der Stadt Weener. Alle dritten Klassen der Rheiderländer Grundschulen sollen teilnehmen können. Nach Schätzungen sind das rund 350 Schüler. Künftig sollen die professionellen „BuddyKids“-Trainer um Markus Beyer ein halbes Jahr lang das Training übernehmen. Die zweite Jahreshälfte soll dann von Lehrern oder Sportvereinen, die speziell geschult werden sollen, übernommen werden.
Doch dazu muss geklärt werden wer die Kosten von rund 18.000 Euro pro Jahr trägt. Die Rheiderland-Kommunen sollen einen Teil bezahlen. Der Rest muss von Sponsoren aufgebracht werden. Nach denen müsse gesucht werden, sagt Hermann Lampen.
Boxprofi Beyer war gestern in Ditzum selbst dabei. Die Arbeit mit den Kindern mache ihm Spaß, sagte er der OZ. „Es muss einfach was getan werden.“ Durch die „BuddyKids“ ist er viel unterwegs. „Ich habe mehr zu tun als je zuvor.“

„BuddyKids“

Der Name des Programms bedeutet übersetzt etwa „Kumpel-Kinder“. Der Untertitel lautet: „Anti-Agressionstraining zur Verbesserung des Sozial- und Konfliktverhaltens für Kinder“.

Seit 2005 bieten der Boxprofi und Ex-Weltmeister Markus Beyer, seine Lebensgefährtin Daniela haak, Marco Gevatter und ein Stab an weiteren Trainern „BuddyKids“ an verschiedenen Schulen in Deutschland an. Beyers Firma heißt „12Rounds“

Bezahlt wurden die ersten drei Monate des Programms im Rheiderland vom Kinderhilfswerk und der Sparkasse Leer-Wittmund.


www.ostfriesen-zeitung.de

jw
top

»» zum Pressearchiv